Junge Imker

Arbeitsgemeinschaft Junge Imker




Seit März 2015 betreuen unsere Imkerfreunde Elfie Brandt und Karl-Heinz Targiel die von ihnen initiierte Arbeitsgemeinschaft „Junge Imker“ an der Grundschule „Ingeborg Feustel“ in Blankenfelde.
8 Schüler (7 Mädchen, 1 Junge) kümmern sich um zwei Bienenvölker, die auf einem abgezäunten Gelände des Schulhofs stehen.
Einmal wöchentlich trifft sich die Arbeitsgemeinschaft, um imkerliche Tätigkeiten durchzuführen: Rähmchen nageln, Draht einspannen und Mittelwände einlöten usw. Die Schüler strichen sogar die neuen Bienenbeuten selbst, bauten den Sockel und entwarfen ihre Honigetiketten.
Ganz besondere Freude macht den Kindern aber die Arbeit am Lehrbienenstand. Sie sind stets darauf bedacht, behutsam und pfleglich mit den Bienen umzugehen, denn es ist ihnen bewusst, wie wichtig die Bestäubungsleistung der fleißigen Insekten ist.
Die erste Honigschleuderung nach den Sommerferien war ein süßer Lohn für den unermüdlichen Einsatz der Schüler.
 
Auf dem Schulfest präsentierten die Kinder dann stolz ihren Honig und ihre imkerliche Arbeit. Schautafeln und ein Bienenkorb, auf dem ihre Fotos aus der Arbeitsgemeinschaft geheftet waren, zogen Besucher an, wodurch man schnell ins Gespräch kam. Strahlend erklärten die Kinder nun den Großen, wie das mit den Bienen und den Blümchen geht und wo der Honig herkommt.
 
Ein besonderer Höhepunkt war die Teilnahme an der Grünen Woche 2016 in Berlin. In Halle 26 präsentierte der Landesverband Brandenburgischer Imker e.V. die Bienenhaltung.
 
Die Arbeitsgemeinschaft Junge Imker war dabei und informierte die Besucher über das Leben und die Bedeutung der Bienen. Dabei konnten sie auch sehr viel von den anderen Imkern lernen.
Ein großer Dank gilt dem Landesverband Brandenburgischer Imker e.V., der mit Fördermitteln die materiellen Voraussetzungen für die Tätigkeit der Arbeitsgemeinschaft ermöglicht hat. Auch vom Imkerverein Blankenfelde und Umgebung e. V. gab es finanzielle Unterstützung, um laufende Kosten abzudecken.
 
In diesem Jahr geht es wieder mit sehr viel Elan an die „Arbeit“.
 
21. Februar 2016
Elfie Brandt und Karl-Heinz Targiel
Junge Imker in 2016 und 2017

Regelmäßig montags traf sich die die Arbeitsgemeinschaft, auch in den Ferien, um die beiden Bienenvölker zu betreuen. Das bisher Erlernte wurde vertieft, auch die handwerklichen Tätigkeiten und die Honigschleuderung waren schon routiniert. Die Schüler folgten dem Aufruf des Landesverbandes, ein Herbarium mit Trachtpflanzen anzufertigen. Von Februar bis September 2016 sammelten und pressten sie Pflanzen bzw. Pflanzenteile und beschrifteten die Ergebnisse. Es entstand ein 39-seitiges Nachschlagewerk.

Nicht nur die Bienen sind fleißig, die Kinder der Arbeitsgemeinschaft sind es auch. Ihr Wissenstand war inzwischen so gut, dass sie es sich zutrauten, an einem Brandenburger Wettbewerb für Junge Imker in 2017 teilzunehmen. Das war nicht einfach! Und sie haben, obwohl sie noch Grundschüler sind, den zweiten Platz geschafft (den ersten Platz erreichten Oberschüler). Eine sehr gute Leistung und Ansporn genug, um weiter zu machen. Trotz Schulwechsel wollten sich die Schüler/innen weiter qualifizieren. Frisch zurück aus dem herbstlichen Trainingslager in Köthen haben sich die beiden Schülerinnen, Henriette Brather und Anna-Lena Köhler, für den Bundesausscheid 2018 qualifiziert. Sie fahren im Mai 2018 nach Stockstadt am Rhein. Zum ersten Mal nimmt eine Mannschaft aus Brandenburg teil, die aus 3 Jungimkern besteht. 

Aller Abschied fällt schwer. Die Schüler/innen der Arbeitsgemeinschaft gingen in 2017 von der Schule ab. Aber sie bleiben den Bienen und der Imkerei verbunden und haben über die Jahre eine andere Aufmerksamkeit für der Natur entwickelt.

Das neue Schuljahr 2017/2018 beginnt

Es hatte sich herum gesprochen, dass Imkern sehr viel Spaß macht. Elfie Brandt und Karl-Heinz Targiel standen nun vor der Situation, dass sich deutlich mehr Schülerinnen und Schüler für die Arbeitsgemeinschaft bewarben, als Plätze zur Verfügung standen. Umsichtig musste eine Vorauswahl getroffen werden und ein neues Team war schon bald gefunden.

Nun werkeln neue Schüler konzentriert und eifrig:
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